Dorn-Therapie


Die Dorn-Therapie gehört zu den alternativen Behandlungsmethoden und wurde vor ca. 35 Jahren von Dieter Dorn zur Behandlung von Rückenschmerzen und Bewegungseinschränkungen entwickelte. Diese ganzheitliche Methode basiert auf der Annahme, dass der Großteil der Beschwerden durch ein „aus dem Lot“ geratenes Skelett verursacht wird. Dies können seitliche Verschiebungen einzelner Wirbelkörper, aber auch Blockaden des Kreuz-Darmbeingelenks (ISG), Verrenkungen, Beinlängendifferenz, Beckenschiefstände o. ä. sein.

Bei der Therapie handelt es sich um eine sanfte manuelle Behandlungsmethode, mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden rasch und dauerhaft beheben lassen. In erster Linie lassen sich also Beschwerden des Bewegungsapparats erfolgreich behandeln. Bei der Behandlung wird aber auch reflexiv auf Erkrankungen der inneren Organe eingewirkt. Ein Erklärungsprinzip hierfür ist z.B. das Dermatomkonzept des Neurologen Sir Henry Head, ein anderes lässt sich aus dem Leitbahnsystem der chinesischen Medizin ableiten.

Während der Behandlung werden Fehlstellungen im Bewegungsapparat auf sanfte, schonende Art gerichtet. Es werden keine langen Hebel und keine Impulstechniken angewendet wie in der klassischen Chiropraktik. Stattdessen werden die Wirbel mit geringem Kraftaufwand über Impulse auf die Haltemuskulatur wieder „eingerichtet“. Dabei können Wirbel nicht verschoben, sondern nur in die richtige Position geschoben werden. Gelenkbänder werden nicht überdehnt und es besteht keine Gefahr, dass versehentlich andere Strukturen verletzt werden.

Leider läuft die Behandlung manchmal nicht ganz schmerzfrei ab – die verspannten Haltemuskeln an den verschobenen Wirbeln sind eben druckempfindlich. Nach erfolgter Einrichtung des Wirbels lässt der Druckschmerz allerdings sofort nach, was ein wertvoller Hinweis dafür ist, dass eine Wirbelblockade behoben ist.

Obwohl also nicht immer schmerzfrei, genießen die Tiere die Behandlung im Allgemeinen sehr. Erfolge sind häufig schon nach der ersten Behandlung deutlich sichtbar.